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Die Preisträger 2016

Elke Brejschka (56) aus Wiesbaden: Karriere-Neustart als selbstständiger Coach für Einzel- und Firmenkunden nach Abschluss des Lehrgangs „Personal und Business Coach“, Abschluss mit Note 1,5

Preisträgerin Elke Brejschka

„Leben ist das, was passiert, wenn du mit etwas ganz anderem beschäftigt bist“, so könnte das Motto der gelernten Zahntechnikerin und Handelsfachwirtin lauten. Bis 2013 war sie als Führungskraft im Handel (Luxussegment) tätig. Dann erkrankte ihr Mann schwer, und Elke Brejschka wollte an seiner Seite sein. Daneben kümmerte sich die damals 53-jährige um ihre an Demenz leidende Mutter. Parallel begann sie ihr Fernstudium zum „Personal und Business Coach“. In ihrer knappen Freizeit fand sich nur schwer hier und dort ein Stündchen Ruhe zum Lernen, doch Elke Brejschka gab nicht auf. Ein unglücklicher Beinbruch verordnete ihr 2014 dann eine längere Zwangspause - und diese nutzte sie zum Abschluss ihres Lehrgangs.

„Die Note 1,5 wäre allein schon eine großartige Bestätigung dafür, dass es sich gelohnt hat, dran zu bleiben“, sagt sie heute und berichtet, was sich seitdem ereignet hat: „Das Studium und meine Zertifizierung gaben mir die Grundlage, im Februar 2015 ein eigenes Unternehmen zu gründen“. Elke Brejschka ist heute als selbstständige Dozentin für eine Gesundheitsakademie tätig: „Ich habe Einzelklienten, Firmenkunden und veranstalte Seminare sowie Workshops zum Thema Resilienzentwicklung und Stressmanagement.“


Antje Bücker (52) aus Haltern am See: Heute erfolgreich mit „Antimon Werbetext und Konzeption“ nach erfolgreichem Lehrgangsabschluss (Note 1,6)

Preisträgerin Antje Bücker

Antje Bücker hat buchstäblich einen langen Weg hinter sich: Der Iran und Nordafrika sind nur zwei ihrer Stationen. In der tunesischen Hafenstadt Sousse hatte sie Kunst studiert, leitete eine deutsche Bibliothek und war als Reiseleiterin tätig, als die politischen Unruhen die damals 40-jährige zwangen, gemeinsam mit ihren drei Töchtern über Umwege nach Deutschland zu fliehen. Mit Gelegenheitsjobs hielt sie sich zunächst über Wasser, übernahm eine Stelle als pädagogische Ergänzungskraft in einer Grundschule und träumte von mehr. Ein Präsenzstudium an einer Universität? Undenkbar, allein schon wegen der drei Kinder. „Die Hamburger Akademie ermöglichte es mir schließlich, neben dem Job und der Familie ein Fernstudium aufzunehmen“, berichtet sie. „Die Wahl fiel auf den Fernlehrgang 'Texter/in/Konzeptioner/in'.“ Schon in Sousse hatte sie Ratgeber verfasst und Werbung konzipiert; das Studium brachte jetzt genau den Schliff, den sie noch benötigte, um aus Talent und Neigung einen Beruf zu machen.

Das Studium habe ihr durchgehend viel Freude gemacht, sagt sie. „Es gab endlich wieder etwas, bei dem ich meiner Kreativität und meiner Lust am Schreiben und Texten freien Lauf lassen konnte.“ Kurz nach ihrem erfolgreichen Abschluss machte sich Antje Bücker selbstständig: „Antimon Werbetext & Konzeption“ heißt ihr Unternehmen. Inzwischen textet sie für zahlreiche Unternehmen, plant Webseiten und liefert erstklassige Werbekonzepte. Anlässlich der Preisverleihung in Hamburg dankte sie jetzt ausdrücklich der Hamburger Akademie „… für diese Möglichkeit, mein Leben komplett zu ändern. Das Einzige, was ich bedaure, ist, dass ich diesen Schritt nicht schon Jahre früher gegangen bin.“


Dennis Georg Ertel (35) aus Ehingen/Donau: Mit dem Lehrgang zum „Geprüften Handelsfachwirt (IHK)“ und einem Abschluss mit der Note 1,1 gelang der Aufstieg in eine unbefristete Anstellung als Verkaufsleiter im Lebensmittelhandel

Preisträger Dennis Ertel

Noch während er den Lehrgang zum Handelsfachwirt an der Hamburger Akademie absolvierte, nutzte Dennis Georg Ertel sein Zwischenzeugnis der Hamburger Akademie für eine Bewerbung als Verkaufsleiter im Lebensmittelhandel. Ein Job, für den eigentlich ein akademischer Abschluss verlangt wurde. Der gelernte Einzelhandelskaufmann wurde eingeladen und konnte im Bewerbungsgespräch vor allem durch die Tatsache überzeugen, dass er zusätzlich zu einer Vollzeitstelle und seinen familiären Verpflichtungen als Familienvater von drei Kindern (3 bis 15 Jahre alt) ein anspruchsvolles Fernstudium in Angriff genommen hatte und hier durchgehend ausgezeichnete Zwischennoten vorweisen konnte. Der Mut wurde belohnt. Ertel absolvierte den Fernlehrgang mit Erfolg in der Hälfte der regulären Studienzeit.

Und das war noch nicht alles, berichtet er stolz: „Der positive Nebeneffekt war, dass ich die IHK-Prüfung in Ulm zum Handelsfachwirt als Prüfungsbester abgeschlossen hatte. Also kam überraschend noch die Verleihung einer Auszeichnung der IHK als krönender Abschluss hinzu.“ Nun genießt er anlässlich der Preisverleihung der Hamburger Akademie das wohlverdiente Wochenende in Hamburg und sagt voller Überzeugung: „Den von mir absolvierten Lehrgang kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen. Wenn es für meinen weiteren beruflichen Aufstieg erforderlich wird, würde ich mich jederzeit wieder für einen Lehrgang bei der Hamburger Akademie entscheiden.“


Sie vermissen die Preisträger 2015? In diesem Jahr gab es keine Preisverleihung, weil wir den Termin der Preisverleihung vom Herbst (bis 2014) auf das Frühjahr (ab 2016) verlegt haben. Die Preisträger des Jahres 2014 waren also anderthalb Jahre „in Amt und Würden“.